3. Tag Iran – Teheran und Flug nach Shiraz

Heute besuchten wir den Basar von Teheran

Bis auf die Menschenmassen überhaupt nicht vergleichbar mit einem z.B. Türkischen.

Die Verkäufer quatschen einen zwar ständig an woher man kommt und so, aber drängen nicht mit Verkaufsangeboten. Man wird, egal wo man sich befindet, sowieso die ganze Zeit angestarrt. Man ist kein Iraner und Touristen sind momentan sehr selten.

Was uns sehr gewundert hat war, dass es immer ganze Einkaufsviertel mit den gleichen Dingen zu kaufen gab.  Der eine Eingang vom Basar war übersäht von unzähligen Teppichverkäufern, ein Viertel bat Unterwäsche für Frauen an, das nächste für Männer, dann Kindersachen und Haushaltswaren, Gewürze und Obst und Gemüse.

Mittendrin gabs die Iman Khomeni Moschee anzuschauen.

Ein Eindruck vom Straßenverkehr:

Zum Verkehr muss man doch einige weitere Worte verlieren. Mindestens: CHAOTISCH.
Wer jetzt sagt: „Ach das ist doch oft (oder z.B. in der Türkei) so.“ sollte sich vorher einen Eindruck vom Iran verschaffen. Sowas haben wir vorher noch nicht erlebt.
Ampeln – rot spielt keine Rolle. Es wird trotzdem gefahren.
Fußgängerüberwege – was ist das?
Regeln? – Ja wer zuerst kommt, fährt zuerst.
Geschwindigkeit- ca. 70-90km/h in der Stadt. Oder Stau.
Möglichkeiten für Fußgänger eine Straße zu überqueren? – Ja, nur eine: MUT!
Man suche sich einen Iraner, der auch auf die andere Siete möchte und laufe in seinem Schatten. Es spielt keine Rolle, wer tatsächlich an einem Unfall Schuld ist. Der Autofahrer hat immer Schuld. Das könnte ein bisschen Mut verschaffen. Allerdings gibt es bei diesem Verkehr keine Lücken, sodass wenn man auf eine wartet, wohl ewig dort stehen bleibt. Nun stelle man sich vor, auf einer 4 spurigen Straße 6 entgegenkommende Autos nebeneinader und durcheinander bei dieser Geschwindigkeit, über die Straße zu gehen. Augen zu und durch, oder doch die bessere Möglichkeit mit dem Iranerschatten.

Das Museum für islamische Kunst.

Das Kronjuwelenmuseum in der Nationalbank.
Das Glas und Keramik Museum

Zwischendurch:

In den meisten Museen durfte man keine Fotos machen.

Anschließend holten wir unser Gepäck aus dem Hotel und fuhren zum Flughafen.

Auf nach Shiraz. Übernachtung im Eram Hotel in Shiraz.

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