Kurdistan, Irak, 30.05. bis 04.06.2013

Anfang Juni war es dann soweit, die Reise sollte nach Erbil in Kurdistan, was wiederum im Irak liegt, gehen. Die Autonome Region Kurdistan ist de facto autonomes Gebiet. Seit der Zeit des zweiten Golfkriegs 1991 und nach der Errichtung der Flugverbotszone hatte die Regierung unter Saddam Hussein keine Kontrolle mehr über diesen Bereich des Irak. Kurdistan verfügt über ein eigenes Parlament, eigenes Militär und Sicherheit. Im Gegensatz zum Rest vom Irak passieren sehr wenige Bombenanschläge und Entführungen sind nicht an der Tagesordnung.

Donnerstag

Der Flug ging über Wien direkt nach Erbil, der Hauptstadt Kurdistans. Dummerweise hatte Austrian Airlines meine Kraxe irgendwie auf dem Flug verloren. Zum Glück waren nur meine Anziehsachen in der Kraxe. Alles wichtige hatte ich im Handgepäck. Gleich nach der Ankunft hatte ich mich vom Hotel aus auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um im Basar Zahnbürste und Zahnpasta zu kaufen. Am Abend habe ich noch Sadar, meinen Fahrer und Guide, für den übernächsten Tag getroffen.

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Freitag

Am nächsten Tag wollte ich Erbil und die Historische Zitadelle erkunden. Also führte mich der Weg direkt in die Stadt am Basar vorbei zur Zitadelle.

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Die Straße nach Kirkuk und Bagdad ist für normale Touristen, mit Kurdistan Visum, außer Reichweite. Zur Zeit ist es nicht möglich ein Visum für den arabischen Teil vom Irak zu bekommen, außer man arbeitet für eine Firma. Ich glaube bei all der Gewalt und dem Terror möchte man das auch nicht wirklich.

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Betonpalisaden, wie man sie überall im Irak findet. Diese bieten optimalen Schutz vor Fahrzeugbomben und sehen halt mit einer Höhe von über 3m nicht wirklich schön aus.

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Ein Unfall. Zum Glück wurde keiner verletzt. Ich habe gehört, viele Kurden haben Kalaschnikows im Auto und zögern im Falle eines Unfalls nicht, diese dann auch zu benutzen. Zum Glück lief hier alles friedlich ab.

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Straße zum Basar.

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Pepsi Werbung á la „Pepsi oder Tod!“ ;)

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Militärladen und was man sonst noch so braucht, um ein bisschen martialisch auszusehen.

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Hier war sicher einmal eine Tiefgarage geplant, jetzt sind nur noch basar-ähnliche Läden anstelle von Autos darin.

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Der Platz vor der Zitadelle, mit einem kühlenden Springbrunnen. Sehr beliebt in den Abendstunden.

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Harr..Waffen!


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Wenn man zu sehr um die Ecken schaut, sieht es teilweise auch noch ziemlich schlimm aus.

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Hier wird nichts weggeworfen, hier wird noch repariert.

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Erbil Zentrum.

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Es war Freitag und ich wollte die Zitadelle besuchen, die Zitadelle gilt als der am längsten bewohnte Platz auf diesem Planeten. Die frühesten Spuren deuten auf 5000(!) vor Christus, evtl. sogar noch älter. 2007 wurde die High Commission for Erbil Citadel Revitalization (HCECR) gegründet und es wurde beschlossen die Zitadelle von Grund auf zu renovieren. Dazu wurden alle Bewohner aus der Zitadelle rausgeworfen umgesiedelt. Nur eine einzige Familie blieb, um die mehrere tausend Jahre alte Geschichte nicht zu unterbrechen. Die Renovierungen verlaufen teilweise recht fragwürdig, deswegen war es höchste Zeit mir das ganze aus der Nähe anzuschauen, bevor alles umgestaltet ist. Der Plan weist als Enddatum 2034 aus. In Kurdistan geht nichts schnell, außer wenn Geld schnell (in private Taschen) verschwinden soll…

Leider wollten mich die Wachen nicht einlassen!
Also musste ich durchs Gebüsch um die Wache herumschleichen. Sadar hatte mir gesagt, dass es bei Touristen normalerweise keinen großen Ärger gibt, auch wenn man erwischt wird. Und so war es auch. Einmal drinnen waren die Wachsoldaten zu faul mich wieder hinauszuwerfen. Vorerst verhinderten diese aber, dass ich die Zitadelle weiter besichtigen konnte. Nur auf der Hauptstraße laufen war erlaubt.

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Ich wollte schon fast aufgeben und wieder hinunterlaufen, als ich sah, dass der Eingang zur Moschee offen war.
In der Moschee empfing mich Mufti Mohammet, der mir sogleich die Moschee, die Waschräume und die Empfangsräume für hohe Gäste zeigte. Hier gab es verschiedenste Bilder aus früheren Tagen zu sehen.

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Nach der Besichtigung fragte ich, ob wir auf das Dach gehen könnten, um ein paar Fotos zu machen. Nach einer etwas längeren Suche war der Schlüssel gefunden und ich konnte einige nette Aufnahmen über den Dächern der Zitadelle machen.

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Nach dem Ausflug auf das Dach fragte ich den Mufti, ob er den Wachmann fragen könne, ob er mir die Zitadelle zeigen will (für ein kleines Trinkgeld natürlich). Der Mufti meinte jedoch, dass heute Freitag ist und niemand weiter da ist, um im Büro Wache zu halten. Aber er gerne bereit wäre mich herumzuführen. Nach ein paar kleineren Erledigungen in der Moschee ging es dann los, und das obwohl es gerade mal eine Stunde vor dem Freitagsgebet war.

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Der Mufti und noch zwei Leute die sich spontan entschlossen hatten, sich unserer kleinen Führung anzuschließen.
Der Mann hatte in den 60er Jahren in der Zitadelle gewohnt und kannte einige Plätze von früher.

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Ein Baum der durch die Mauern wächst.

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Einige Häuser wurden schon renoviert, die meisten sind noch im alten Zustand und teilweise sehr einsturzgefährdet.

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Blick von der Zitadelle auf Erbil.

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Teilweise wurde wohl nicht ganz original restauriert…

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Das Grab eines guten Mannes.

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Die Früchte von diesem Baum sind essbar und schmecken ähnlich wie Himbeeren.

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Nach der Besichtigung war ich Ehrengast in der Moschee. Die Küsschen von den Koranschülern waren dann doch ein bisschen komisch. Im Anschluss habe ich noch am Freitagsgebet teilgenommen, was erträgliche 45 Minuten gedauert hat. Zum Schluss hat mich der Mufti in seinem Auto noch mit in die Stadt genommen.

Weiter ging der Weg zum Sami Abdul Rahman Park. In der brütenden Mittagshitze war das nicht die beste Idee. Die Termperatur lag reell um die 45°, gefühlt Backofen mittlere Schiene.
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Denkmal für die Opfer des Aufstandes von 2004.

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Dann nach Ankawa, dem Viertel in dem die meisten Expats wohnen.
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Hier wohnt eine große Christliche Minderheit, und … hier gibt es Bier! :)

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Der Grund weswegen ich eigentlich hergekommen war, das syriac heritage museum, hatte natürlich geschlossen. Der Wachmann meinte, evtl. ist das Museum am Sonntag oder Montag offen.

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Die übliche Verlegung von Stromkabeln.

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Deutscher Hof Erbil mit Bratwurst und Sauerkraut.

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Zitadelle von außen.

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Das Siemens Iraq office.

Der Basar:
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Alles legale Kopien…


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Samstag

Am nächsten Tag solle es auf der Hamilton Strasse bis zur Iranischen Grenze in Haji Omaran und dann von da aus bis nach Sulaimaniya gehen.

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Das Schloss einer Prinzessin, leider weiß ich den Namen nicht mehr.

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Mein neuer Gebrauchter aus Saddams Beständen hatte sich auf der ersten Fahrt festgefahren ;)

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Dann zu einem christlichen Kloster, mit angeschlossener Höhle „etwas“ den Berg hinauf…
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Klettern bei 42°C im Schatten…

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Wen trifft man? Irakische Aussiedler aus Deutschland.

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Die beiden haben lecker Aprikosen verkauft.

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Gali Ali Beg Waterfall:
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Die Strasse weiter in die Berge:
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Nahe der iranischen Grenze warten tausende Tanker mit Rohöl. Iran lässt täglich nur eine bestimmte Anzahl passieren, wenn jetzt ein Tanker ankommt, registriert er sich und bekommt gesagt, dass er in 20 oder 25 Tagen über die Grenze darf. Böse Zungen behaupten das Öl wird an Bagdad vorbei nach Europa verkauft.
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Hinter dem Zaun liegt der Iran.

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Sadars Taxi.

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Ladungssicherung auf Irakisch.

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Bekhal Waterfall – Arabische Touristen beim baden:
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Pank Resort nahe Rawanduz:
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Harr…. Achterbahn (Video).

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An einer Polizeikontrolle wurden wir zum Essen eingeladen. Die beiden anderen Typen waren das Bedienpersonal der LKW Waage. Im Irak dürfen LKW bis 52to beladen werden.
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Weiter nach Sulaimanya.
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Störche


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Sonntag

Sulaimaniya:
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Das Red Security Gefängnis. Nach dem Iran-Irak Krieg forderte Saddam Hussein Vergeltung dafür, dass da kurdische  Peshmerga Truppen auf der Seite des Iran gekämpft hatten. In Sulaimanya gab es ein Gefängnis, das Amna Suraka,  um unliebsame Kurden loszuwerden oder Geständnisse zu erpressen. Der Anfal-Operation fielen wohl bis zu 180.000 Menschen zum Opfer und führten zu einer riesigen Flüchtlingswelle in Richtung Türkei und Iran.
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Der Rundgang geht ganz gemächlich los mit dem Leben der Kurden und ein paar Kriegswaffen aus Saddams Arsenal.

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Aber ziemlich plötzlich steht man in mitten der Zellen, auf dem Boden liegen die Decken der Insassen und In den Zellen stehen lebensgroße Figuren, die teilweise Folterszenen darstellen.
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Sogar Kinder wurden inhaftiert, um Informationen über deren Eltern zu bekommen.

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Im nächsten Gebäude gab es ziemlich mitreißende Bilder aus der Zeit des Genozids und der Flüchtlingstreks zu sehen.
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Das Gebäude wurde so belassen, wie es nach der Erstürmung 1991 verlassen wurde. 2003 wurde es als erstes Kriegsverbrechenmuseum in Kurdistan durch Ibrahim Ahmed eröffnet.
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Nur die Straße lang, um die Ecke herum, waren eine Menge Leute die Schlange standen. Ich hab ein bisschen geschaut und ein Mitarbeiter der UNHCR fragt mich, ob ich mich nicht umschauen möchte. Dann sehe ich, dass das die Registrierung für Flüchtlinge aus Syrien ist. Ziemlich passend zu den Bildern von 1989…
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Bewegend…aber wenigstens sind die Flüchtlinge heute sicher und gut versorgt. Allerdings werden im Sommer bis zu 55°C und das in einem einfachen Zelt.

Dann weiter ins Stadtzentrum zu der großen Moschee:
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Die Bibliothek.

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Und das Museum, welches leider nur aus einem einzigen Raum besteht, aber teilweise Stücke aus der Zeit 15000 vCHr. zeigt.


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Um die kurdische Tour der Tragödien zu vervollständigen hatte ich auch noch einen Besuch in Halabja geplant.
In den letzten Tagen des Iran-Irak Krieges verzeichneten die Iranischen Truppen und kurdischen Peschmerga Kämpfer reichliche Geländegewinne im Bereich Kurdistan. Um die Situation zu ändern setzte Saddam Husseins Neffe Giftgas gegen die Stadt und seine Bewohner ein. 5000 Leute waren sofort tot, 7000 weitere schwerst verwundet.
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Auch hier gab es wieder ziemlich derbe Bilder zu sehen.
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Die Fotoapparate der Männer die so mutig waren der Welt von diesem Verbrechen zu berichten.

Im Anschluss habe ich noch den Friedhof besucht.
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Alles in allem war das Ganze etwas viel für einen Tag…

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Das beste Kebab aus Halabja.


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Montag

Der nächste Tag war für den Rückweg, mit Extratouren eingeplant.
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Als erstes gab es wieder eine Höhle zu begutachten…

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…dann einen Wasserfall.

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Wieder ein Aufstieg bei Temperaturen wie im Kochtopf.

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Sadar ärgert Flusskrebse.

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Dann ging es weiter nach Dokan.
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Und zum Stausee. Da wir dieses Mal sehr viel Zeit hatten, versuchten wir einen Weg auf die Staumauer zu finden.
Was uns leider nicht glückte, aber immerhin hatte ich Gelegenheit ein Foto vom Kraftwerk zu machen. Eigentlich gelten Staudämme als kriegswichtig und dürfen nicht fotografiert werden, zum Glück wusste die Wache davon nichts.
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Später haben wir einen Weg direkt zum See gefunden Lustigerweise gab es sogar einen Bootsverleih.
Nach relativ zähen Verhandlungen, konnten wir uns auf einen Preis für einen kurzen Ausflug einigen.
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Danach nach Koya, um eine alte Karawanserei zu besichtigen. Diese wurde noch nicht renoviert, aber ein Neuaufbau wäre wohl schon geplant.
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Am Ende noch ein Besuch in einer Festung aus der Zeit der Ottomanen (Qshla).
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Die obligatorischen Fotos…
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Das Erbil Anfal Monument, Start der Bauarbeiten 2006, Fertigstellung ungewiss…
Es war recht schwierig eingelassen zu werden Der Manager meinte, dass keine Besucher vor der Fertigstellung die Anlage besuchen dürfen. Sadar hat glaub ich irgendwas von Reporter und Blog und Deutschland erzählt. Nunja, nach einer längeren Diskussion durften wir in Begleitung eines Soldaten dann doch auf das Gelände.
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Dienstag

Am letzten Tag bin ich nochmal in die Stadt um einige Souvenirs zu kaufen, was gar nicht so einfach war, Läden für Touristenkrams gibt es nicht.


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Nach 5 Tagen ohne Rasieren sehe ich bisschen aus wie Mufti Mohammet ;)


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Auf dem „Balkon“ saß ich am Vorabend draußen, am nächsten Tag stellte sich das doch als etwas gefährlicher heraus.

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Nochmal die Zitadelle zum Abschied.


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>> Spendenkonto vom Deutschen Roten Kreuz für Flüchtlinge in Syrien <<

 

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